13. Februar 2017 Keine Kommentare jkiefer Leuchtstoff
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Zum Thema „Licht im Winter“ standen wir Rede und Antwort.

  LARISSA WEISS Lifestyle

Alle Jahre wieder schleicht er sich langsam an und bleibt gefühlt eine Ewigkeit: der Winterblues. Die Tage sind kürzer, die Sonne lässt sich nur noch selten blicken und die Bibber-Temperaturen machen’s auch nicht besser. Spätestens dann ist es höchste Zeit, sein Zuhause richtig cosy zu machen, zum Beispiel mit kuscheligen Decken und hübschen Duftkerzen.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings das Licht – das trägt nämlich nicht nur zu einer super gemütlichen Atmosphäre bei, sondern ist im Winter auch für unsere Gesundheit wichtig. Wir haben uns mal bei den Experten von leuchtstoff*, einem Lichtplanungsbüro in Cottbus, schlau gemacht und nachgefragt, welches Licht am besten gegen den Winterblues hilft, wie man indirekte Beleuchtung ganz einfach hinbekommt und ob wirklich jeder eine Tageslichtlampe zu Hause haben sollte.

Im Winter verbringen wir ja alle mehr Zeit zu Hause und wollen es uns dort richtig gemütlich machen. Welche Rolle spielt da das Licht?
leuchtstoff*: “Kurze Tage bzw. wenig Sonnenstunden verlangen gerade in der dunklen Jahreszeit danach, die Wohnung/das Haus und den Arbeitsplatz mit dem richtigen Licht auszustatten. Denn Licht trägt wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei. Ein gemütliches Zuhause schafft man am besten mit unterschiedlichen Lichtquellen, zum Beispiel mit Kerzen, Wandleuchten, Stehleuchten, dimmbaren Pendelleuchten etc. So kann man für jeden Bereich in der Wohnung die richtige Stimmung erzeugen.”

Warum ist indirekte Beleuchtung so wichtig und wie bekommt man diese hin, ohne z.B. extra Deckenspots einbauen zu müssen?
“Mit indirekter Beleuchtung setzt man Akzente und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Wir empfehlen den Einsatz von Wandleuchten oder Flächenlichtern. Das ist einfach umzusetzen und verlangt keine großen Umbaumaßnahmen oder handwerkliches Geschick. Gleichzeitig sind diese Leuchten ein gestalterisches Element, unterstreichen die Individualität der Raumgestaltung und können sehr gut auf die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt werden. Von leuchtstoff* empfehlen wir zum Beispiel die Wandleuchte ‘organic’ sowie unsere Flächenlichter.”

Inwiefern hilft das richtige Licht gegen den Winterblues?
“Wie gesagt, Licht ist ein elementarer Bestandteil, der zu unserem Wohlbefinden beiträgt. Jeder kennt das Gefühl, an grauen Tagen antriebslos und müde zu sein. Am besten wirkt man dem sogenannten Winterblues mit einer Lichttherapie entgegen – Licht, mit einem möglichst hohen Blauanteil wird dabei über die Augen aufgenommen. Idealerweise passiert das bei einem Spaziergang. Wenn jedoch Arbeitszeiten oder wolkenverdeckter Himmel das verhindern und der Winterblues einsetzt, helfen Tageslichtlampen.”

Braucht jeder im Winter eine Tageslichtlampe?
“Um im Winter Trübsinn, schlechte Laune und Lustlosigkeit zu vertreiben, ist genügend Licht sicher eine der besten Lösungen. Mit Tageslichtlampen holt man sich die Sonne ins Haus und das ist sicher nicht nur für Menschen interessant, die zu Winterdepressionen neigen. Jeder, der leistungsfähig und positiv bleiben will, sollte über die Investition in eine Tageslichtlampe nachdenken.”

Inwiefern unterscheidet sich die Beleuchtung im Winter von der im Sommer?
“Untersuchungen haben ergeben, dass wir im Winter wärmeres Licht bevorzugen. Das heißt, gelbliches Licht, welches als gemütlich und behaglich empfunden wird. In erster Linie benötigen wir im Winter aber einfach mehr künstliches Licht. Bei steigenden Strompreisen spielt da die Energieeffizienz eine große Rolle, sodass sich in den letzten Jahren auch im privaten Bereich die LED-Technologie durchgesetzt hat. Die Energieeffizienz ist enorm, LEDs sind in unterschiedlichen Lichtfarben erhältlich, dimmbar und geben Leuchtenherstellern und Designern außerdem die Möglichkeit, formschöne Leuchten auf den Markt zu bringen.”

Worauf sollte man generell beim Lampenkauf achten?
“Wir sind der Meinung, dass der Beleuchtung in den eigenen vier Wänden oftmals viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Nicht selten erleben wir, dass das Thema Licht sehr rational abgehandelt wird. Dabei bietet der Markt eine enorme Produktpalette und für jeden Geldbeutel die passenden Leuchten. Bei der Auswahl der Leuchten sollte man sich ihren Einsatz bzw. Standort bewusst machen, im Bad oder der Küche wünschen wir uns ein anderes Licht als im Schlafzimmer. Insbesondere bei der Planung für Eigentumswohnungen oder dem eigenen Haus sollte man die Beratungsleistung von Experten in Erwägung ziehen. In Fachgeschäften, von Innenarchitekten und Lichtplanern bekommt man eine kompetente und ganzheitliche Beratung mit den geeigneten Produktempfehlungen.”

Und welche Fehler sollte man beim Kauf lieber vermeiden?
“Leuchten sollte man nicht nebenbei kaufen. Am besten lässt man den Bauch entscheiden und nimmt sich vor allem auch Zeit dafür. Denn mit den richtigen Leuchten setzt man Akzente, unterstreicht seinen Stil und versetzt ein Zuhause in die richtige Stimmung und Atmosphäre.”